Schmerzmanagement für einen aktiven Alltag: Welche Rolle TENS spielt

TENS kann im Rahmen eines ganzheitlichen Schmerzmanagements dabei helfen, die Schmerzwahrnehmung zu beeinflussen und trotz Beschwerden aktiv im Alltag zu bleiben. Ein bewusster, individuell abgestimmter Umgang mit Schmerzen unterstützt Beweglichkeit und Lebensqualität.

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Schmerzen können den Alltag erheblich beeinträchtigen – besonders dann, wenn man aktiv bleiben möchte. Ob im Beruf, im Haushalt oder in der Freizeit: Anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen können Beweglichkeit, Konzentration und Lebensqualität einschränken.

Ein modernes Schmerzmanagement zielt deshalb nicht nur auf kurzfristige Linderung ab, sondern darauf, Menschen dabei zu unterstützen, ihren Alltag möglichst selbstbestimmt und aktiv zu gestalten. In diesem Zusammenhang wird häufig auch die transkutane elektrische Nervenstimulation, kurz TENS, thematisiert.

Schmerzen im Alltag: eine häufige Herausforderung

Viele Menschen erleben Schmerzen als Teil ihres Alltags. Häufig betroffen sind dabei:

  • Rücken und Nacken

  • Schultern und Gelenke

  • Muskeln nach Belastung oder Fehlhaltung

  • chronische Schmerzregionen

Nicht immer ist sofort eine eindeutige Ursache erkennbar. Umso wichtiger ist ein bewusster Umgang mit Schmerzen und ein individuell abgestimmter Ansatz.

Was versteht man unter TENS?

TENS steht für transkutane elektrische Nervenstimulation. Dabei werden über die Haut leichte elektrische Impulse an Nervenfasern abgegeben. Ziel ist es, die Wahrnehmung von Schmerzen zu beeinflussen.

TENS wird häufig als ergänzende Maßnahme im Rahmen eines ganzheitlichen Schmerzmanagements eingesetzt. Die Methode ist nicht invasiv und kann – nach entsprechender Einweisung – auch im häuslichen Umfeld angewendet werden.

Welche Rolle kann TENS im Schmerzmanagement spielen?

Die Rolle von TENS liegt vor allem darin, Menschen dabei zu unterstützen, mit Schmerzen im Alltag besser umzugehen. Je nach individueller Situation kann TENS dazu beitragen:

  • die subjektive Schmerzwahrnehmung zu reduzieren

  • Bewegung im Alltag zu erleichtern

  • aktive Phasen besser zu bewältigen

Dabei ersetzt TENS keine medizinische Abklärung, sondern kann Teil eines umfassenderen Konzepts sein, das auch Bewegung, Physiotherapie oder andere Maßnahmen einschließt.

Aktiv bleiben trotz Schmerzen

Ein aktiver Lebensstil ist für viele Menschen ein wichtiges Ziel – auch dann, wenn Schmerzen auftreten. Sanfte Bewegung, bewusste Pausen und ein gutes Körpergefühl spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Methoden wie TENS können dazu beitragen, dass sich Menschen sicherer fühlen, ihren Alltag weiterhin aktiv zu gestalten. Wichtig ist dabei, auf die eigenen Grenzen zu achten und Veränderungen ernst zu nehmen.

Wann ist ärztlicher Rat wichtig?

Schmerzen sollten immer aufmerksam beobachtet werden. Ärztlicher Rat ist insbesondere dann wichtig, wenn:

  • Schmerzen neu auftreten oder sich deutlich verschlimmern

  • Taubheitsgefühle oder Lähmungen hinzukommen

  • Schmerzen über längere Zeit anhalten

  • Unsicherheit über Ursache oder Behandlung besteht

Ein Gespräch mit medizinischem Fachpersonal hilft, geeignete Maßnahmen einzuordnen und individuell abzustimmen.

Ein bewusster und informierter Umgang mit Schmerzen

Schmerzmanagement bedeutet nicht, Schmerzen zu ignorieren, sondern sie ernst zu nehmen und aktiv damit umzugehen. Information, Eigenbeobachtung und professionelle Begleitung bilden dabei die Grundlage.

Bei OMRON Healthcare sind wir überzeugt, dass verständliche und verlässliche Gesundheitsinformationen Menschen dabei unterstützen, informierte Entscheidungen zu treffen und ihren Alltag möglichst aktiv zu gestalten – auch im Umgang mit Schmerzen.


Dieser Inhalt wurde von einem funktionsübergreifenden Team bei Omron Healthcare Europe überprüft und genehmigt, um sicherzustellen, dass die bereitgestellten Informationen korrekt sind. Zulassungscode: OHEAPP-1054

Referenzen

Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS).
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
https://www.gesundheitsinformation.de/tens.html
Nichtmedikamentöse Schmerztherapie.
Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/schmerztherapie/nichtmedikamentoese-schmerztherapie
Chronische Schmerzen – Informationen für Betroffene.
Robert Koch-Institut (RKI).
https://www.rki.de/DE/Content/GesundAZ/S/Schmerz/Schmerz_node.html
Leitlinie: Nicht-spezifischer Kreuzschmerz.
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF).
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/007-001.html
Physikalische Therapie bei Schmerzen.
Deutsche Gesellschaft für Physikalische und Rehabilitative Medizin (DGPRM).
https://www.dgprm.de/therapie/physikalische-therapie

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