Bluthochdruck: kostenlose, bundesweite Telefon-Sprechstunde am Mittwoch, 13 Mai, zum Welthypertonietag 2026
Heidelberg, 22. April 2026
Bluthochdruck ist – unerkannt oder unbehandelt – der gesundheitliche Risikofaktor Nummer
eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Aus diesem Grund organisiert die Deutsche
Hochdruckliga e.V. DHL® anlässlich des Welthypertonietags 2026 eine Telefon-Sprechstunde
mit Bluthochdruck-Spezialisten aus dem gesamten Bundesgebiet – von Westerstede bis
Stuttgart, von Leverkusen bis Dresden. Die Telefonberatung steht am Mittwoch, 13. Mai, von
16 bis 19 Uhr unter der Rufnummer 0800 – 0 90 92 90 allen kostenlos offen.
Bis zu 30 Millionen Menschen sind in Deutschland von Bluthochdruck betroffen und viele davon
werden nicht ausreichend gut behandelt. Da Bluthochdruck meist keine Beschwerden verursacht,
gilt er als „stiller Killer“. Menschen, die jahrelang zu viel Druck auf ihren Blutgefäßen haben,
müssen mit schweren Organschäden, Nierenversagen, Herzinfarkt oder Schlaganfall rechnen.
Aktuelle Zahlen aus dem Gesundheitsatlas Deutschland zeigen, dass die Anzahl der Menschen mit
Bluthochdruck wächst.
Doch ab wann ist der Blutdruck zu hoch? Prof. Dr. Markus van der Giet nennt dafür eine einfache
Faustregel: „Ab 140 wird es kritisch.“ Liegt der obere (systolische) Wert bei 140 mm/Hg oder höher,
sollte der Blutdruck ärztlich abgeklärt werden. Die gute Nachricht: „Bluthochdruck lässt sich in
den meisten Fällen gut behandeln. Schon ein gesünderer Lebensstil kann leicht erhöhte Werte
senken, bei Bedarf stehen zudem wirksame Medikamente zur Verfügung“, ergänzt der Experte.
Der seit 2005 jährlich am 17. Mai weltweit stattfindende Welthypertonietag macht auf die Gefahren
von Bluthochdruck aufmerksam und wurde von der World Hypertension League initiiert.
Bundesweite interdisziplinäre Expertensprechstunde am Mittwoch, 13. Mai 2026
Was sind die Anzeichen für einen hohen Blutdruck? Wie oft sollte man messen – und geht das auch
mit meiner Smartwatch? Ist Bluthochdruck eine natürliche Begleiterscheinung des Älterwerdens
und spielt es eine Rolle, wenn ich Medikamente einnehme? Anlässlich des Welthypertonietags
beantworten zwölf Experten der Deutschen Hochdruckliga e.V. in einer großen, bundesweiten
Telefon-Sprechstunde alle Fragen rund um die schleichende Erkrankung: Am 13. Mai 2026 stehen
Kardiologen, Nephrologen, Internisten und regionale Experten der Hochdruckliga von 16 bis 19
Uhr unter der Rufnummer 0800 – 0 90 92 90 zur Verfügung, um ohne Voranmeldung und
kostenfrei zu beraten. Wenn gewünscht, können die Anrufenden auch anonym bleiben.
Unsere Experten am Telefon
• Dr. med. Frank Aedtner; Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Nephrologie und
Hypertensiologie; Chefarzt der Klinik für Nephrologie, AMEOS Klinikum Halberstadt
• Prof. Dr. med. Bernhard Banas; MBA; Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt
Nephrologie; Direktor der Klinik für Innere Medizin II (Nieren- und Hochdruckerkrankungen)
am Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg
• Dr. med. Hans-Georg Dehnert; Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie;
Gemeinschaftspraxis & Dialysezentren für Nieren- und Hochdruckerkrankungen
Westerburg
• Prof. Dr. med. Emanuel Fritschka; Facharzt für Innere Medizin, Schwerpunkt Nephrologie;
Hypertensiologe; Internistische Praxis Bad Brückenau
• Prof. Dr. med. habil. Reinhard Fünfstück; Facharzt für Innere Medizin, Hypertensiologie,
Nephrologie, Diabetologie; MVZ Gesundheitszentrum Weimar
• Univ.-Prof. Dr. med. Florian Peter Limbourg; Facharzt für Innere Medizin;
Hypertoniezentrum der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen, Medizinische
Hochschule Hannover; Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Deutschen
Hochdruckliga DHL e.V.
• Prof. Dr. med. Christian Ott; Facharzt für Innere Medizin, Diabetologie, Nephrologie,
Hypertensiologie; Geschäftsführender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin 4 am Klinikum
Nürnberg Süd; Vorstandsmitglied der Deutschen Hochdruckliga DHL e.V.
• Dr. med. Holger Palisch; Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie; Hypertensiologe;
Geschäftsführender Oberarzt der Medizinischen Kliniken, Leiter Hypertoniezentrum
Städtisches Klinikum Dresden
• Prof. Dr. med. Vedat Schwenger; Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Spezielle
Internistische Intensivmedizin; Ärztlicher Direktor und Zentrumsleiter für Innere Medizin der
Klinik für Nieren-, Hochdruck- und Autoimmunerkrankungen am Klinikum Stuttgart
• Prof. Dr. med. Peter Schwimmbeck; Facharzt für Kardiologie, Intensivmediziner;
Kardiologische Praxis Dr. Klünsch & Partner, Leverkusen
• Dr. med. Ulrich Tholl; Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Angiologie;
Hypertensiologe DHL, Diabetologe DDG; Nierenzentrum Ammerland, Westerstede
• Prof. Dr. med. Markus van der Giet; Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie;
Vorstandsvorsitzender der Deutschen Hochdruckliga DHL e.V.; Leiter des zertifizierten
Hochdruckzentrums DHL der Charité am Campus Benjamin Franklin, Berlin
Hinweise an die Redaktionen
Weitere Informationen sowie Bildmaterial finden sie auf unserer Webseite unter
www.hochdruckliga.de/presse/pressemappen. Bei Interesse helfen wir auch, (regionale)
Expertinnen und Experten sowie Betroffene für Interviews zu vermitteln.
Über einen Hinweis auf die Telefon-Sprechstunde und die Relevanz des Themas Bluthochdrucks
würden wir uns sehr freuen. Sie unterstützen damit unsere gemeinnützige Arbeit. Wir stellen Ihnen
auch gerne Banner und Füllanzeigen zur Verfügung unter:
www.hochdruckliga.de/presse/fuellanzeigen.
Mehr zu den Themen Bluthochdruck richtig messen und die Nutzung von Wearables erfahren Sie
unter: https://www.hochdruckliga.de/betroffene/blutdruckmessung
Über uns
Die Deutsche Hochdruckliga e.V. (DHL)® I Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention ist
eine gemeinnützige, unabhängige medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft. Sie setzt sich
seit 1974 für die Förderung der Wissenschaft und eine wissenschaftlich fundierte Aufklärung der
Öffentlichkeit auf dem Gebiet der Hypertonie ein. Sie bündelt die Expertise aus allen relevanten
Fachgruppen und stellt diese allen Beteiligten zur Verfügung. Wissenschaftliche Sektionen und der
jährliche wissenschaftliche Kongress sichern aktuelles Fachwissen und den fachlichen Austausch.
Stipendien und Wissenschaftspreise fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs. Durch die
Zertifizierung von Fachärztinnen und -ärzten sowie interdisziplinären Hypertonie-Zentren sichert
die Deutsche Hochdruckliga eine qualitativ hochwertige, umfassende Versorgung von
Hypertonikerinnen und Hypertonikern im deutschsprachigen Raum. www.hochdruckliga.de
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